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Erzbergwerk Rammelsberg

Im Jahr 2013 haben wir uns das alte stillgelegte Erzbergwerk "Rammelsberg" angeschaut.
Hier konnten wir z.B. einen der ältesten und am besten erhaltenen Stollen des deutschen Bergbaus - den "Rathstiefsten Stollen" aus dem 12. Jahrhundert anschauen. Im Rammelsberg befindet sich außerdem der älteste gemauerte Grubenraum Europas.
Als erstes sind wir mit der Grubenbahn in den Berg hinein gefahren. Dort konnten wir uns die zahlreichen bergbautechnische Maschinen ansehen und vorführen lassen. Dabei ließ sich sehr gut der harte und geräuschintensive Arbeitsalltag der Bergleute nachempfinden. Beeindruckend ist auch die originalgetreue Rekonstruktion eines riesigen Wasserrades im Roeder-Stollen, welches zur Erzförderung diente.
Desweiteren haben wir uns die große Erzaufbereitungsanlage angeschaut, wobei wir ersteinmal unzählige Treppen steigen mussten.

Unser Grubenführer hat uns eine Menge erklärt und uns jede Frage beantwortet, die wir uns bei den vielen Eindrücken stellten.
 

Das Erzbergwerk Rammelsberg ist in seinen Dimensionen einmalig im Harz. Schon im 3. Jahrhundert wurde am Rammelsberg nachweislich Erz abgebaut - vermutlich sogar noch viel früher. Im Jahre 968 begann hier erstmals im Harz die systematische und industrielle Erzförderung. Diese Bergbautätigkeit erfolgte von da an ohne größere Unterbrechungen bis zum Jahre 1988.

Nirgendwo sonst auf der Welt wurde wie hier über einen Zeitraum von mehr als 1000 Jahren kontinuierlich Erz abgebaut. Die Lagerstätte enthielt vor allem Silber-, Blei-, Zink- und Kupfererz. Mit einer Gesamtausbeute von etwa 27.000.000 Tonnen Erz war der Rammelsberg auch eine der ergiebigsten Lagerstätten weltweit.

 

Seit 1992 gehört das BesucherbergwerkRammelsberg zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Nach einem schönen, informativen, anstregenden aber dennoch lustigen Tag stärkten wir uns noch in der Kantine vom Bergwerkmuseum und machten uns danach zurück auf den Heimweg.

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